Fachmedien-Planung: Über 70 Prozent buchen bereits crossmedial
26.05.2011 -
Fachmedien stehen bei der B-to-B-Mediaplanung nicht mehr an erster Stelle. Das zeigte die aktuelle Studie "Entscheidungskriterien von Mediaeinkäufern bei Fachmedien Print + Online" der Agentur zanetti altstoetter & team. Für die Studie wurden 150 Media- und Fullserviceagenturen, die Fachzeitschriften als Werbeträger planen, telefonisch befragt.
Der Studie zufolge sind bei der
B-to-B-Kommunikation eigene U
nternehmens-Websites das bedeutenste
Kommunikationsmittel (96,7 Prozent), gefolgt von
Suchmaschinenmarketing (81,3 Prozent) und eigenen
Kundenveranstaltungen (77,3 Prozent). Klassische Werbung in
Fachzeitschriften landete nach den
Messen erst an fünfter Stelle.
Die Studie machte auch klar, dass die Bedeutung von Print im Bereich Fachmedien sinkt. Dagegen gewinnen
Mobile Marketing, E-Mail-Marketing und
Online-Aktivitäten an Bedeutung.
Crossmedia ist in der
Fachmedien-Planung bereits fest verankert: Über 70 Prozent der Planer gaben an,
Crossmedia-Lösungen zu buchen. Unter den Fachzeitschriften-Websites bevorzugen
Mediaplaner klar dialogorientierte Sites.
Als wichtigste
Medialeistungsnachweise der Websites nannten die Planer IVW Online und neutrale Leistungsnachweise. Die Verfügbarkeit von
Leser-Struktur-Daten für die Webseiten von Fachverlagen erachten 50 Prozent als sehr wichtig und knapp 40 Prozent als wichtig. Bei den Preismodellen werden
AdImpressions,
Cost-per-Click, Cost per Sale und
Cost-per-Lead am meisten akzeptiert.
Den
Planungsaufwand bei der Buchung von Webseiten sehen knapp die Hälfte der Befragten als gleich hoch wie bei der Printbuchung an. Die Beratungsqualität der Sites von Fachverlagen bezeichneten 64 Prozent der Planer als "gut."
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Finanzentscheider stufen Online- und Printmedien als gleichwertige Informationsquellen für ihre tägliche Arbeit ein. Am Arbeitsplatz greifen 19,1 Prozent zuerst zur regionalen Tageszeitung, zum "Handelsblatt" (19,1 Prozent), zur "Financial Times" (15 Prozent), zur "FAZ" (12 Prozent) oder der "Börsen-Zeitung" (8,8 Prozent). Das geht aus der Studie "Financial Community" des Verlagsgruppe Handelsblatt-Vermarkters iq media-marketing hervor.
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