Shopping in Facebook benötigt Push
25.01.2012 -
Das Einkaufen via Facebook, hat bei den Social Networkern noch nicht richtig eingeschlagen. Lediglich 2 Prozent der Facebook-Nutzer haben bisher über Facebook etwas eingekauft. Nur 15 Prozent äußern Interesse am sogenannten F-Commerce. Die übrigen 83 Prozent zeigen sich desinteressiert - oder sogar ablehnend. Die große Mehrheit (88 Prozent) zieht den Online-Kauf im klassischen Webshop einem Einkauf via Facebook ganz klar vor.
Über drei Viertel der
Facebook-Nutzer sagen aus, dass sie in ihrem Netzwerk ausschließlich kommunizieren möchten. Ein weiterer Einkaufskanal ist offensichtlich nicht in ihrem Sinn.

Die
W3B-Studienergebnisse zeigen somit deutlich, dass
Facebook-Commerce kein Selbstläufer wird. Hier ist noch echte Überzeugungsarbeit zu leisten. Zielgruppenorientierte und überzeugende Angebote sind gefragt. Dafür sollten angehende
„Facebook-Verkäufer“ die Einstellungen und Anforderungen ihrer Zielgruppe ganz genau kennen. Manche Networker sehen durchaus konkrete Vorteile des
F-Commerce, wie etwa die Möglichkeit, dort "Angebote mit Freunden teilen" zu können (19 Prozent ) oder die Bequemlichkeit, weil man "sowieso häufig auf Facebook" sei (11 Prozent). Und während bestimmte Networker-Nutzergruppen in Facebook-Shops vor allem
Exklusiv-Angebote und
Fan-Artikel erwarten, sind andere nur an Preisvorteilen interessiert.
Fazit der Studie: Da sich ein Großteil der Facebook-User offensichtlich mit dem Thema noch gar nicht auseinandergesetzt hat, liegen hier durchaus Chancen, potentielle Facebook-Käufer mit attraktiven, zielgruppenorientierten
Facebook-Shops zu überzeugen.
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