Markenstrategien in Social Media
09.02.2012 -
Durch die konsequente Verfolgung der Markenidee über die klassischen Medien und die Online-Medien können sich Unternehmen von der Masse der Beiträge in Sozialen Medien abheben und ihre Markenbotschaft glaubwürdig über verschiedene Medienkanäle transportieren. Das ist das Ergebnis von Interviews mit CMOs international operierender Unternehmen, die TNS Infratest im Rahmen der Studie Digital Life durchgeführt hat.
Laut den Erkenntnissen der internationalen
Experten kommt es in der letzten Phase kurz vor dem Erwerb eines Produktes zu interessanten Entwicklungen, die
Technologien und
soziale Netze verknüpfen und dadurch die traditionelle Marketing- und Vertriebspraxis revolutionieren. Statt die Entwicklung der
digitalen Strategie mit der Bestimmung der Online-Touchpoints zu beginnen, sollten diese gründlich auf ihre Tauglichkeit zur Vermittlung der zentralen Markenidee überprüft werden. Die Chancen der
Sozialen Medien liegen in der Möglichkeit, eine tiefere, persönlichere Beziehung mit bestehenden Kunden herzustellen und neue Kunden anzusprechen.
Mit einer konsequent über alle
Touchpoints verfolgten zentralen Leitidee der Marke zeigt sich in diesem Umfeld ein erfolgreicher Weg zur Fokussierung und Herausstellung der eigenen Marke und damit der optimalen Nutzung digitaler Möglichkeiten.Die Ergebnisse der
TNS Digital Life Studie zeigen die Erwartung der Konsumenten, dass eine Marke sich den Platz in dieser neuen Welt verdienen muss. So äußerte in Deutschland jeder zweite Nutzer sozialer Netzwerke, dass er dort nicht von
Marken oder
Unternehmen behelligt werden möchte. In dieser Frage sind sich alle Altersgruppen einig.
Auf der anderen Seite informieren sich 90 Prozent der Internetnutzer vor dem Kauf von Produkten im
Internet. Dabei vertraut die Mehrheit den Meinungen anderer
Konsumenten mehr als den
PR-Botschaften der Marken und Unternehmen.
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Finanzentscheider stufen Online- und Printmedien als gleichwertige Informationsquellen für ihre tägliche Arbeit ein. Am Arbeitsplatz greifen 19,1 Prozent zuerst zur regionalen Tageszeitung, zum "Handelsblatt" (19,1 Prozent), zur "Financial Times" (15 Prozent), zur "FAZ" (12 Prozent) oder der "Börsen-Zeitung" (8,8 Prozent). Das geht aus der Studie "Financial Community" des Verlagsgruppe Handelsblatt-Vermarkters iq media-marketing hervor.
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