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Rasterfahndung nach den Zielgruppen

Geomarketing ist zur festen Größe in der Kampagnenplanung geworden - dank ständig optimierter Datenqualität können Werbungtreibende immer feinräumiger planen.

Detlev Brechtel

Das Unwort des "Streuverlustes" ist in der Marketer-Fachsprache ein echter Dauerbrenner. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht zwischen Effizienzdebatten und Kampagnenaussteuerung über die Vermeidung des werblichen Super-GAUs philosophiert wird.
Und so verwundert es nicht, dass Werbewirtschaft und Agenturlandschaft die Merkmale einer Zielgruppe heute gerne so kleinteilig wie möglich herunterbrechen. Räumliche Komponenten und Darstellungsformen, wie sie das Geomarketing ermöglicht, liegen da geradezu auf der Hand - und das gilt mittlerweile für die meisten Mediengattungen.
Die Kraft der geokodierten Daten machen sich heute vorrangig nationale Handelsketten wie Globus, Obi oder Rewe zunutze, um ihre Werbebotschaften genauer zu platzieren. Plakate, Anzeigenblattschaltungen oder Haushaltswerbung sind dabei die Hauptinstrumente. Führende mikrogeografische Anbieter wie Acxiom, Microm, GfK GeoMarketing oder Infas Geodaten haben mittlerweile Daten auf unterschiedlichsten Analyseebenen im Köcher. Die bekannteste Ebene ist dabei die Postleitzahl mit bundesweit durchschnittlich 4.500 Haushalten. Es geht aber auch feiner - etwa auf Marktzellenebene mit bundesweit durchschnittlich 500 bis 600 Haushalten, auf Straßenabschnitts- oder gar Hausebene.

 

Weiterlesen? Den ganzen Text lesen Sie in media spectrum 1-2.2010

 

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